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Josef Krainer Preis für Stefan Topolovec

Dr. Stefan Topolovec (2 v.r.) mit LH Hermann Schützenhöfer, Johanna Mrak (Tocher des kürzlich verstorbenen Josef Krainer) und Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Obmann des Josef Krainer Gedenkwerks

NAWI Graz Dissertant ausgezeichnet

Dr. Stefan Topolovec kombinierte in seiner Dissertation die zwei sehr unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinien des Magnetismus und der Elektrochemie. Dies gelang, indem er eine elektrochemische Messzelle entwarf, die in einem hochempfindlichen Magnetometer betrieben werden konnte. Auf diese Weise konnte er die Vorteile beider Methoden wechselseitig nutzen und damit völlig neuartige Fragestellungen aufgreifen.
Zum einen ist es Stefan Topolovec gelungen, den Magnetismus von nur wenigen Atomlagen dicken Metallfilmen zu untersuchen, und zwar quasi live während ihres Entstehens durch elektrochemische Abscheidung. Ebenso konnte er live anhand magnetischer Kenngrößen verfolgen, welche atomaren Vorgänge in einer Metalloxidkathode beim Aufladen einer Batterie stattfinden. Schließlich konnte er auch untersuchen, inwieweit sich der Magnetismus von neuartigen nanoskaligen Materialien durch elektrochemische Beladung gezielt steuern lässt.
Während seiner Dissertation verfasste Herr Topolovec fünf Veröffentlichungen in referierten Zeitschriften; auf internationalen Konferenzen wurden zwei seiner Posterbeiträge mit Preisen ausgezeichnet.

 

Die Dissertation wurde am Institut für Materialphysik (TU Graz) unter der Betreuung von Prof. Dr. Roland Würschum durchgeführt. Die Arbeit erfolgte in enger NAWI Graz Kooperation mit Prof. Dr. Heinz Krenn vom Institut für Physik der Universität Graz.


Für seine Arbeit wurde ihm am 16.3.2017 der Josef Krainer-Förderpreis verliehen. Im Gutachten, das der Jury vorliegt, heißt es u.a. „Die Ergebnisse der Dissertation entsprechen voll und ganz einem internationalen Standard und gehen maßgeblich über viele andere Dissertationen dadurch hinaus, dass sie sehr wesentliche Beiträge z.B. zur Klärung der wichtigen Dimensionalitätseffekte in magnetischen Nanostrukturen liefern. Die Ergebnisse sind sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch für die Anwendung von herausgehobener Bedeutung.“ Und weiter „Die erstmaligen Messungen der Magnetisierung von elektrochemisch abgeschiedenen Monolagen und der Änderung der Suzeptibilität während des Ladungsaustauschs in Batteriematerialien bewegen sich an vorderster Front der Forschung und belegen die hohe Relevanz der neuen Methode. Es darf davon ausgegangen werden, dass die Erkenntnisse für die zukünftige Forschung auf dem Gebiet der funktionellen Nanomaterialien tragende Impulse setzen.“

 

Wir gratulieren Herrn Dr. Topolovec sehr herzlich!

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