Bioscience

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Molekularbiologie

Für das Studium Molekularbiologie: Bitte beachten Sie das Aufnahmeverfahren zum Studium!!

Warum schmecken Erdbeeren so gut? – Eine Frage, auf die nicht alle Wissenschaften eine Antwort finden. Anders die molekularen Biowissenschaften: Verantwortlich für den fruchtig-süßen Geschmack sind nämlich Reaktionen auf der molekularen Ebene.
Die molekularen Biowissenschaften sind an der Schnittstelle von Biologie und Chemie angesiedelt und bilden die Basis für zahlreiche Anwendungen etwa in der Biotechnologie, in der Gentechnik oder in der Biomedizin. Der Forschungsstandort Graz nimmt eine führende Position innerhalb der Entwicklung der molekularen Biowissenschaften ein. Dies spiegelt sich auch im Studienangebot wider. Eine wesentliche Basis wird im Bachelorstudium Molekularbiologie gelegt, auf das dann verschiedene spezifische Masterstudiengänge aufbauen.

Bachelorstudium Molekularbiologie

Das Bachelorstudium Molekularbiologie besteht aus einem Studienabschnitt mit einer Studieneingangs- und Orientierungsphase und dauert insgesamt sechs Semester. Das Studium vermittelt die Grundlagen der molekularen Biowissenschaften, wobei sich der Bogen von allgemeinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen in Chemie und Biologie über Mikrobiologie und Zellbiologie bis hin zu Molekularbiologie und Genetik spannt. Im Rahmen des Bachelorstudiums werden folgende Kompetenzen vermittelt:

  • fundierte Kenntnisse der und Verständnis für Methoden der Mikrobiologie, der klassischen und molekularen Genetik, Molekularbiologie, Biochemie, Biotechnologie und angrenzender Gebiete sowie deren Anwendung in Wissenschaft und Technik Kenntnisse in den Bereichen der Zoologie, Botanik, Chemie und Physik
  • computerunterstützte Bearbeitung relevanter Fragestellungen
  • naturwissenschaftliche Denkweisen und deren Anwendung
  • die Fähigkeit, erworbenes Wissen universell und interdisziplinär anzuwenden
  • verantwortungsbewusster Umgang mit biologischen und chemischen Arbeitsstoffen
  • Bewusstsein für die möglichen ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen des Fachgebietes
  • Teamfähigkeit sowie mündliche und schriftliche Kommunikationskompetenz

 

Was man sonst noch mitbringen sollte...

Molekularbiologie erfordert wie jede andere naturwissenschaftliche Studienrichtung ein allgemeines Interesse an Naturwissenschaften und Genauigkeit im Arbeiten. Auch die Englischkenntnisse aus der Schule sollten beibehalten und ausgebaut werden: Denn Englisch ist die internationale Sprache der Wissenschaft.
Und wer darüber hinaus handwerkliches Geschick besitzt, Freude am experimentellen Arbeiten hat, sich im Umgang mit Computern gut zurechtfindet und auch über physisches und psychisches Durchhaltevermögen für intensive Laborarbeiten verfügt, der bringt die wesentlichsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienverlauf mit.

 

... und was sonst noch geboten wird

Das NAWI Graz-Studium Molekularbiologie bietet eine ganze Menge an Vorteilen:

  • ein fokussiertes Fachstudium
  • modern ausgestattete Laborplätze
  • ein hoch motiviertes Team Lehrender
  • persönliche Betreuung
  • forschungsgeleitete Lehre, d.h. frühzeitige Einbindung in aktuelle Forschungsgebiete
  • gute Aussichten am Arbeitsmarkt

 

„BSc“-und dann?

Am Ende des sechssemestrigen Studiums steht der „BSc“ (Bachelor of Science). Der Abschluss des Bachelorstudiums ermöglicht interessante Kombinationen mit anderen Studienrichtungen. Und da der akademische Grad international anerkannt wird, kann das Studium auch problemlos in einem anderen Land fortgesetzt werden.
Nach dem erfolgreich absolvierten Bachelorstudium Molekularbiologie stehen vier je viersemestrige Masterstudien zur Auswahl, die mit dem akademischen Grad „Master of Science“ (MSc) abschließen.

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Masterstudium Biochemie und Molekulare Biomedizin

Das Masterstudium Biochemie und Molekulare Biomedizin ist stark interdisziplinär orientiert und an der Schnittstelle von Biologie, Medizin und Chemie angesiedelt. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen dabei in den Zukunftsdisziplinen Medizinische Biochemie, Molekularbiologie, Zellbiologie und Strukturbiologie sowie Enzymologie. Das Masterstudium bereitet die Studierenden auf die Berufe in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung vor, speziell in den Bereichen der Medizin und der pharmazeutischen Industrie. Neben der theoretischen Ausbildung erlernen die Studierenden in ausgedehnten praktischen Übungen, eigenständig biochemische und molekularbiologische Experimente und Analysen zu planen und durchzuführen. 

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Masterstudium Molekulare Mikrobiologie

Das Masterstudium Molekulare Mikrobiologie vermittelt vertiefende Kenntnisse auf dem Gebiet der Mikrobiologie mit den Schwerpunkten Molekulare Zellbiologie, Bakteriologie – vor allem mit den medizinisch relevanten Aspekten der Infektionsbiologie – und Umweltmikrobiologie. In Theorie, vor allem aber in ausgedehnten praktischen Übungen und in Form von Modulen zur Molekularen Mikrobiologie, werden die Studierenden darauf vorbereitet, eigenständig mikro- und molekularbiologische Experimente und Analysen zu planen und durchzuführen. Zusätzlich entwickeln die Lernenden Problemlösungskompetenz und erwerben die Fähigkeit, vorhandene Lösungsansätze und erhaltene Resultate einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

 

 

 

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Masterstudium Pflanzenwissenschaften

Das Masterstudium Pflanzenwissenschaften spiegelt die Vielfalt der Biologie am Beispiel der Pflanzen wider und ist sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert. Dieses interdisziplinäre Studium ist thematisch und methodisch breit angelegt und bietet eine fundierte Ausbildung in den drei Bereichen „Lebensraum und Biodiversität“, „Physiologie und Zellbiologie“ und „Biotische Interaktionen“. Der inhaltliche Bogen spannt sich dabei von der Molekularbiologie und Ultrastrukturanalyse bis hin zur Ökosystemforschung.
Die Kenntnisse aus einem vorangegangenen Bachelorstudium Biologie oder Molekularbiologie werden in den ersten beiden Semestern vertieft. Im dritten und vierten Semester erfolgt die frühzeitige Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte, was zu einer eigenständigen, intensiven Beschäftigung mit einem ausgewählten Thema in der Masterarbeit hinführt. Eine große Freiheit in der Zusammenstellung von Wahlpflichtfächern gepaart mit einem breiten Angebot erlaubt eine an die individuellen Interessen und beruflichen Zukunftsplanungen angepasste Studiengestaltung.

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Berufliche Möglichkeiten

Ein abgeschlossenes Studium im Bereich der molekularen Biowissenschaften öffnet die Tür zu einer Vielzahl an interessanten Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Branchen. Das Spektrum reicht dabei von Forschung und technologischer Entwicklung über Betriebsführung und Qualitätskontrolle bis hin zu Management und gehobener Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen Studien der molekularen Biowissenschaften finden entsprechend der weiteren spezifischen Qualifikation gute Arbeitsmöglichkeiten, beispielsweise im biologischen, medizinischen, pharmazeutischen, agrarwissenschaftlichen oder molekular- und mikrobiologischen Forschungsbereich, in der Umweltanalytik, in der Biotechnologie, in der Biomedizin oder in der Grundlagenforschung. Insbesondere stehen den Absolventinnen und Absolventen folgende Berufsfelder  offen:

  • akademische Laufbahn in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Grundlagenforschung und angewandte Forschung)
  • chemische, pharmazeutische, biotechnische Laboratorien
  • öffentliche Verwaltung, etwa in den Bereichen Umweltanalytik und Biomedizin
  • Produktentwicklung und Produktmanagement sowie Produktions- und Qualitätskontrolle in der pharmazeutischen Industrie sowie bei biomedizinischen Unternehmen
  • Molekularbiologische Analytik, Medizin- und Umweltdiagnostik

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Studienverantwortliche:

Prof. Peter Macheroux
Studiendekan an der TU Graz

Prof. Günther Koraimann
CuKo-Vorsitzender an der Universität Graz (Alle Bioscience-Studien mit Ausnahme MSc Pflanzenwissenschaften)

Prof. Edith Stabentheiner
CuKo-Vorsitzende an der Universität Graz für MSc Pflanzenwissenschaften

Links zu den Curricula

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