• Bericht vom NAWI Graz Workshop am 26. Juni 2009

     

    NAWI Graz – die Kooperation in den Naturwissenschaften von Karl-Franzens-Universität und TU Graz – gilt als das Erfolgsbeispiel und Vorzeigeprojekt der österreichischen Universitätslandschaft gilt. Beide Universitäten haben die Autonomie genützt und einen gemeinsamen Weg eingeschlagen, um die Naturwissenschaften beider Universitäten abzustimmen, um somit Lehre, Forschung und den gesamten Wissenschaftsstandort Graz zu stärken. Und die jüngsten Erfolge ihrer Forschungsarbeit präsentierten mehr als 250 DoktorandInnen und BetreuerInnen beim NAWI Graz-Workshop am 26. Juni 2009 in der Seifenfabrik Graz.

    Ein zentrales Element von NAWI Graz stellt die Ausbildung von exzellenten NachwuchsforscherInnen sowie qualifizierten Führungskräften für Wissenschaft und Wirtschaft dar. Diese derzeit etwa 300 Doktoratsstudierenden aus den Fachbereichen Biowissenschaften, Erdwissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik genießen die Betreuung durch Lehrende und Forschende beider Universitäten. Mit Hilfe der interuniversitären Doktoratsschulen werden verschiedene „Centers of Excellence“ etabliert, die wiederum Andockstellen für weitere Initiativen sind. Grund genug, dass dieser Workshop“ vor allem den DissertantInnen von NAWI Graz gewidmet wurde. Es bot die Möglichkeit geben, Forschungsergebnisse zu präsentieren, sondern darüber hinaus auch zu zeigen, welche thematische Breite die unter dem gemeinsamen Dach des Ausbildungsprojekts NAWI Graz versammelte Wissenschaftsgemeinschaft vorweisen kann.

    Auf Erfolge verwies auch NAWI-Graz-Vizerektor Franz Stelzer in seiner Einführung: Die Anzahl der Studierenden stieg in den vergangenen fünf Jahren von 1.300 auf 2.100, die Drittmittel wuchsen von 11,2 auf 19 Millionen Euro an. NAWI Graz sei nie ein Spar-, sondern immer ein Effiziienzprogramm gewesen.

    Sowohl Rektor Hans Sünkel als auch Rektor Alfred Gutschelhofer - aufgrund einer wichtigen Sitzung in Form einer Grußbotschaft für die gute Zusammenarbeit dankte - hofften darauf, dass NAWI Graz auch in der künftigen Leistungsperiode mit dem Wissenschaftsministerium zu den zentralen Vorhaben beider Universitäten zähle.

    Sünkel

    TU-Rektor Hans Sünkel

    Publikum

    Großes Interesse am NAWI-GRraz-Workshop

    Stelzer

    Vizerektor Franz Stelzer

    Vogl

    Gero Vogl hielt das Impulsreferat

    Andreas Schweiger

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