NAWI Graz Genderprojekte 2010-2015

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In den Jahren 2010 bis 2015 war ein Teil der vom BMWF(W) genehmigten NAWI Graz Mittel für die Umsetzung von NAWI Graz Genderprojekten gewidmet. Ziel dieser Projekte war es, gezielt Unterstützung für Wissenschafterinnen vor allem während der kritischen Phase rund um die Habilitation zu bieten.

Die NAWI Graz Genderprojekte 2010-2015 umfassten:


NAWI Graz-Unterstützung für Jungforscherinnen


Erfahrungsgemäß ist es für Wissenschafterinnen schwieriger als für Wissenschafter, Drittmittel von IndustriepartnerInnen einzuwerben. Um beste Voraussetzungen für zukünftige eigene Forschungsprojekte zu schaffen, haben alle Inhaberinnen von wissenschaftlichen Stellen mit Qualifizierungsvereinbarung/Laufbahnstellen, die dem Universitäten-Kollektivvertrag unterliegen, folgende Unterstützung erhalten: Einen einmaligen NAWI Graz-Forschungszuschuss, sowie einmalig die Möglichkeit, einen NAWI Graz-Infrastrukturantrag mit reduziertem Eigenmittel-Anteil einreichen zu können.

Mit den NAWI Graz Jungforscherinnengruppen (ebenfalls für Stellen mit Qualifizierungsvereinbarung) wurde an der Universität Graz eine zusätzliche Förderschiene eingerichtet, die im Antragsverfahren vergeben wurde: Im Mai 2013 wurden alle potentiellen Kandidatinnen eingeladen, einen Projektantrag einzureichen. Aus den fünf sehr ambitionierten Vorhaben gingen die Anträge von Dr. Monika Oberer (Molekularbiologie) und Dr. Manuela Temmer (Physik) als die zu fördernden NAWI Graz Jungforscherinnengruppen hervor. An der TU Graz wurden zwei Laufbahnstellen für Jungwissenschafterinnen eingerichtet.

NAWI Graz Forscherinnenbeihilfe

Eine weitere Förderschiene, um Geschlechterdisparitäten bei der Beantragung von Industrie-Drittmitteln teilweise auszugleichen, stellte die NAWI Graz Forscherinnenbeilhilfe (analog zur FWF-Forschungsbeihilfe) dar. Diese war eine Unterstützung für die von den Wissenschafterinnen selbst betreuten Masterarbeiten.
Auch die NAWI Graz Forscherinnenbeihilfe sollte in erster Linie die Forschung der Kolleginnen unterstützen und in weiterer Folge die Genehmigungsrate zukünftiger Projektanträge dieser Wissenschafterinnen erhöhen. Von 2010 bis 2015 wurden insgesamt 29 NAWI Graz Forscherinnenbeihilfen genehmigt.
 

NAWI Graz Genderprofessur 2015/2016

2008 wurden Aigner-Rollett Gastprofessuren in den NAWI Graz Bereichen gefördert. Der Ansatz, Genderthemen in die Lehre einzubinden wurde mit der NAWI Graz Genderprofessur 2015/16, besetzt mit Prof. Dr. habil. Sigrid Schmitz, Genderstudies-Professorin an der Universität Wien, konsequent weiterentwickelt und ausgebaut. Über spezielle Genderlehrveranstaltungen hinaus wurden in Abstimmung mit ausgewählten Lehrenden fachbezogene Aspekte der Naturwissenschafts- und Technikforschung aus Genderperspektive in Pflichtlehrveranstaltungen integriert. Damit wurde ein nachhaltiger Ansatz verfolgt.

 

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